Fachartikel > Positiv und ausgeglichen ins Verkaufsgespräch

Frühmorgens im Straßenverkehr können Sie prima beobachten, was negative Gefühle bei Menschen bewirken: Die Konzentration lässt nach, die Fehlerrate steigt und die Abstimmung mit den anderen Verkehrsteilnehmern ist gestört.

Im Straßenverkehr ist es nicht anders als im Verkauf. Wenn Sie mit Ärger in ein Verkaufsgespräch gehen, blockieren Ihre Gedanken Ihre Aufmerksamkeit. Die Konzentration auf den Kunden sinkt und es passieren mehr Fehler.

SOS-Tipps für gute Laune im Verkaufsgespräch

Unangenehme Ereignisse lassen sich im Berufsleben nicht vermeiden. Deshalb ist es gut, wenn Sie schlechte Nachrichten zumindest kanalisieren und für den Fall der Fälle ein paar Notfall-Tricks auf Lager haben, um sich wieder in einen ausgeglichenen Zustand zu bringen. Hier ist meine Best-of-Liste:

  • Lassen Sie immer etwas Luft zwischen zwei Terminen. Die Pause brauchen Sie, um den vorausgegangenen Termin gedanklich wirklich abzuschließen. Nur so haben Sie einen freien Kopf für Ihren nächsten Gesprächspartner.
  • Schützen Sie sich vor möglichen schlechten Nachrichten, indem Sie 15 Minuten vor Ihrem Verkaufsgespräch Ihr Handy abschalten und keine E-Mails mehr abrufen. Wenn Sie kurz vor Ihrem Termin eine Hiobsbotschaft bekommen oder sich mit einem widerspenstigen Kollegen auseinandersetzen müssen, dann ist Ihre Stimmung einfach vermasselt.
  • Schauen Sie kurz vor dem Termin noch einmal in den Spiegel und lassen Sie Ihr Gesicht auf sich wirken: Würden Sie bei sich selbst etwas kaufen? Wenn nicht, wird es höchste Zeit, sich in eine positivere Stimmung zu bringen.
  • Tragen Sie immer ein Foto oder ein anderes Erinnerungsstück bei sich, das Sie an einen schönen Augenblick erinnert. Schauen Sie vor dem Termin noch einmal intensiv darauf und holen Sie sich so die gute Stimmung zurück.
  • Frische Luft macht den Kopf frei. Suchen Sie sich einen Parkplatz, der ein paar Minuten von Ihrem Kunden entfernt liegt. Die körperliche Bewegung verleiht Ihnen außerdem eine dynamische Ausstrahlung.
  • Nutzen Sie die Wartezeit bei Ihrem Kunden, um sich auf das Verkaufsgespräch vorzubereiten. Blättern Sie seine Kundenzeitung oder Prospekte durch. Suchen Sie gezielt nach Bildern, Aussagen oder Produkten, die Ihnen persönlich gut gefallen.

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Helmut Seßler

Über Helmut Seßler

Helmut Seßler ist Gründer und Geschäftsführer der INtem®-Gruppe. Er hat mit dem INtem®-Team drei Deutsche Trainingspreise, einen Weiterbildungsinnovationspreis, 11 Internationale Deutsche Trainingspreise, 3 Europäische Preise für Training, Beratung und Coaching gewonnen und den Human Ressource Excellence Award erhalten. Zudem ist er Autor zahlreicher Fachartikel und hat mehrere Bücher zu den Themen Beziehungsmanagement, Verkauf und Führung geschrieben. Seine Aufgaben sind die Aus- und Weiterbildung der INtem Trainer. Weiterhin entwickelt er neuste Trainings wie z.B.: das INtem®-Limbic®-Sales Training >Emotionales Verkaufen und das Achtsamkeitstraining. Als NLP-Lehrtrainer, NLP Lehrcoach und MBA setzt er die wissenschaftlichen Erkenntnisse in praxisorientierte Intervalltrainings um.