Suchen Sie nach einem mühelosen Weg, mit Ihren Mitarbeitern erfolgsorientiertes Verhalten zu trainieren? Dann sind Sie heute fündig geworden: Die PEP-Karten sind eine einfache, aber verblüffende Methode des Coachings. So funktionieren die kleinen Karten:

Die drei Buchstaben der griffigen Abkürzung stehen für:

Probieren
Erleben
Profitieren

Die Grundidee: Jede PEP-Karte hat ein Thema – einen Coaching-Inhalt. Die Karte mit diesem Inhalt führen Sie bzw. Ihre Mitarbeiter einen ganzen Tag lang an prominenter Stelle mit sich, so dass immer wieder der Blick darauf fällt: Zum Beispiel eingelegt im Terminkalender, bei der Autofahrt ans Amaturenbrett geklemmt, bei der Schreibtischarbeit gegen den Bildschirm gelehnt …

Auf der Vorderseite der Karte ist durch ein Wort, einen kurzen Satz, möglichst mit einem Bild das Thema dargestellt. Auf der Rückseite befinden sich ein paar detaillierte Tipps zur Umsetzung des Coaching-Themas. Beispiel: Ein Mitarbeiter hat die Schwäche, in Verkaufsgesprächen zu wenig Fragen zu stellen. Daran möchten Sie mit ihm im Mitarbeiter-Coaching arbeiten, um durch Fragen mehr vom Kunden zu erfahren und seine Abschlussquote zu verbessern.

Also gestalten Sie gemeinsam eine PEP-Karte zum Thema „Fragen“. Auf der Vorderseite bringen Sie den Merksatz „Wer fragt, gewinnt“, dazu vielleicht eine Sprechblase mit Fragezeichen als bildhafte Erinnerungsstütze. Auf die Rückseite schreiben Sie dann konkrete Fragen auf, die der Mitarbeiter auf jeden Fall in seinen Verkaufsgesprächen stellen soll.

Wie Sie im Mitarbeiter-Coaching mit den PEP-Karten arbeiten

Die Karten setzen Sie immer dann ein, wenn Sie einzelne Mitarbeiter oder Ihrem ganzen Team neue Verhaltensweisen nahe bringen wollen. Dabei nehmen Sie das Kürzel Probieren-Erleben-Profitieren beim Wort:

  •  Mit der Karte, die ständig Erinnerungsanstöße liefert, animieren Sie Ihre Mitarbeiter, das neue Verhalten einfach einmal auszuprobieren.
  •  Vereinbaren Sie mit dem Mitarbeiter eine Erlebensphase – zum Beispiel 14 Tage, in denen er genau auf sein neues Verhalten achtet: Welche Hindernisse treten auf?
  •  Und führen Sie dem Mitarbeiter dann vor Augen, wie er profitiert.

Zum Beispiel in einem Abschluss-Gespräch nach den 14 Tagen. Mit Fragen wie:

  • Wie ist es gelaufen?“
  • Was haben Sie damit erreicht?“

4 Tipps für den erfolgreichen Umgang mit den PEP-Karten

Die häufigste Einsatzmöglichkeit der PEP-Karten ist das alltägliche Mitarbeiter-Coaching. Damit Sie dabei eine möglichst große Wirkung erzielen, beachten Sie diese 4 Tipps:

  1. Tipp: Jeder Mitarbeiter sollte einen eigenen, individuellen Stapel von PEP-Karten haben. Die Karten betreffen Themen, in denen er persönliche Schwächen hat und in denen er sich weiterentwickeln will. Oder auch Ziele, die der Mitarbeiter erreichen will.
  2. Tipp: Jede PEP-Karte nur einen Tag lang einsetzen! Führen Ihre Mitarbeiter eine einzelne Karte über längere Zeit mit sich herum, dann gewöhnen sie sich an den Anblick und achten nicht weiter darauf. Deshalb sollten Ihre Mitarbeiter jeden Tag eine andere PEP-Karte aus dem eigenen Stapel nehmen und sozusagen zum persönlichen Motto des Tages machen.
  3. Tipp: Lassen Sie Ihre Mitarbeiter die eigenen PEP-Karten ruhig selbst gestalten. Der eine arbeitet lieber mit Bildern, der andere eher mit Wörtern, der dritte vielleicht lieber mit Mind Maps. Ist die Karte selbst gestaltet, erhöht sich die Akzeptanz.
  4. Tipp: Animieren Sie Ihre Mitarbeiter, die PEP-Karten – wenn angebracht – auch konkret im Verkaufsgespräch einzusetzen. Nehmen wir das Eingangsbeispiel mit dem Mitarbeiter, der Probleme mit Fragen hat: Schlagen Sie dem Mitarbeiter vor, die Karte zu jedem Termin mitzunehmen, vor dem Termin noch einmal durchzugehen und während des Gesprächs in seine Unterlagen zu legen.

Ihre Vorteile beim Mitarbeiter-Coaching mit PEP-Karten

Sie lösen mit den PEP-Karten gleich zwei Probleme, die beim Mitarbeiter-Coaching immer wieder auftauchen:

  1. In jedem Coaching-Prozess besteht die Gefahr, dass der Coach zu ungeduldig ist. Bei den PEP-Karten steht das Probieren neuer Verhaltensweisen an erster Stelle. Fehler, Hindernisse etc. sind hier erlaubt – Hauptsache, der Mitarbeiter packt das Thema an.
  2. Aus dem gleichen Grund überwinden Sie Barrieren bei Mitarbeitern, die lieber in alten Verhaltensweisen verharren wollen. Sie signalisieren mit den Karten: „Probier einfach mal aus! Ich erwarte nicht, dass alles sofort klappt! Mach mal!

Die Einsatzmöglichkeiten auf einen Blick

  1.  Coaching einzelner Mitarbeiter: Das ist das klassische Einsatzgebiet der PEP-Karten. Jeder Mitarbeiter hat einen Stapel mit Themen, in denen er sich weiterentwickeln will. Zu allen Coaching-Themen wie Einwandbehandlung, Abschluss, Präsentationstechnik oder Preisverhandlung können Sie schnell PEP-Karten erstellen.
  2. Neue Ideen ins Team bringen: Sie haben eine neue Ausrichtung, Strategie oder einen neuen Slogan? Gestalten Sie eine PEP-Karte für alle Mitglieder Ihres Teams.
  3. Nach Meetings: Sie wollen, dass die Ergebnisse und Ideen aus einem erlebnisreichen Meeting wirklich umgesetzt werden und nicht im Alltag untergehen? Dann schreiben Sie mit Ihren Mitarbeitern am Ende des Meetings PEP-Karten, auf denen jeder festhält, was er tun wird.

Dies ist nur eine Möglichkeit für erfolgreiches Mitarbeiter-Coaching. Ein professioneller Business Coach von INtem® unterstützt Sie bei der Einsatzmöglichkeit dieser Karten um Ihrer Ziele.

Service: Kostenlos für Sie: Ihre ersten 3 PEP-Karten

Haben auch Sie Interesse an der Coaching-Idee mit den PEP-Karten? Dann ist hier noch eine gute Nachricht für Sie: Ich habe bereits ein Set von 3 PEP-Karten für Sie vorbereitet! 2 Stück zu den Themen „Fragen“ und „Freundlichkeit“ und eine Karte, die Sie immer wieder ausdrucken und mit Ihren Themen füllen können. Die Karten erhalten Sie als PDF im DIN-A6-Format. So können Sie die Karten auf jedem normalen Büro-Drucker ausdrucken – so oft Sie wollen. Das Set sende ich Ihnen gern sofort per E-Mail. Fordern Sie jetzt kostenlos das „Ihre ersten 3 PEP-Karten“ an.

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Helmut Seßler

Über Helmut Seßler

Helmut Seßler ist Gründer und Geschäftsführer der INtem-Gruppe. Er hat mit dem INtem®-Team drei Deutsche Trainingspreise, einen Weiterbildungsinnovationspreis, 11 Internationale Deutsche Trainingspreise, 3 Europäische Preise für Training, Beratung und Coaching gewonnen und den Human Ressource Excellence Award erhalten. Zudem ist er Autor zahlreicher Fachartikel und hat mehrere Bücher zu den Themen Beziehungsmanagement, Verkauf und Führung geschrieben. Seine Aufgaben sind die Aus- und Weiterbildung der INtem Trainer. Weiterhin entwickelt er neuste Trainings wie z.B.: das INtem-Limbic-Sales Training >Emotionales Verkaufen und das Achtsamkeitstraining. Als NLP-Lehrtrainer, NLP Lehrcoach und MBA setzt er die wissenschaftlichen Erkenntnisse in praxisorientierte Intervalltrainings um. Erfahren Sie mehr über Helmut Seßler

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