So machen Sie Schluss mit lahmen Meetings

Empfinden Sie Team-Meetings auch oft als anstrengend und langwierig? Das muss nicht sein! Besprechungen können schnell, lösungsorientiert und motivierend zu Ergebnissen führen, wenn Sie als Teamleiter das Gespräch in die richtigen Bahnen lenken. Nutzen Sie die 3 folgenden Tipps:

Tipp 1: Machen Sie Schluss mit lahmen Meetings

In den meisten Meetings wird zu 90 % über Probleme gesprochen und nur zu 10 % über Lösungen. Drehen Sie das Verhältnis um. Sorgen Sie dafür, dass nur noch 10 % über das Problem gesprochen wird und zu 90 % über die Lösung. Damit Ihr Team dabei mitzieht, übernimmt jeder Mitarbeiter reihum für einen Monat das Amt des „Lösungsverantwortlichen“. In dieser Rolle muss er bei jeder Besprechung streng darauf achten, dass nicht über Probleme lamentiert oder diskutiert wird, sondern dass alle Teilnehmer Ideen und Vorschläge für eine Lösung bringen.

Tipp 2: Machen Sie die versteckten Emotionen zum Thema

Oft geht es in Meetings überhaupt nicht um das Thema, über das diskutiert wird. Hinter den diskutierten „Problemen“ stehen oft emotionale Spannungen zwischen den Mitgliedern. Da verbergen sich hinter den Diskussionen unausgesprochene Unzufriedenheiten, Unsicherheiten oder Machtkämpfe. Machen Sie das zum Thema! Veranstalten Sie dazu einmal oder regelmäßig ein Meeting zum Thema „Teamgeist“ oder „Betriebsklima“. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter bei diesem Meeting Regeln zum gemeinsamen Umgang miteinander aufstellen, die verbindlich für alle gelten. Wichtig dabei: Beteiligen Sie sich als Führungskraft aktiv am Erstellen dieser gemeinsamen Regeln – schließlich sind ja auch Sie Mitglied des Teams. Aber schreiben Sie die Regeln nicht vor. Sondern lassen Sie sie vom Team erarbeiten.

Tipp 3: Brechen Sie Verhaltensmuster auf und zapfen Sie die Ressourcen Ihrer Mitarbeiter an

Bestimmt haben Sie schon einmal von den Theorien über die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen gehört, aus denen sich erfolgreiche Teams zusammensetzen: Nach R. Meredith Belbin besteht ein solches Team aus diesen neuen Typen: Gründer, Koordinator, Gestalter, Teamworker, Vervollständiger, Ausführer, Ressourcen-Ermittler, Spezialisten und einem Auswerter. Sie brauchen keinen Psychologen zu engagieren und keine genaue Analyse jedes Mitarbeiters anzufertigen, um die Grundidee dieser Theorie zu nutzen. Achten Sie in Meetings darauf, dass Ihre Mitarbeiter nicht alle in dieselben Verhaltensmuster verfallen und immer dieselbe Rolle spielen. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter durch öffnende Fragen zum Beispiel aus der Rolle des ewigen Machers herauszukommen und auch die kreativen Ressourcen anzuzapfen.

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Helmut Sessler

Helmut Sessler

Geschäftsführer bei INtem-Gruppe
Mein Name ist Helmut Seßler. Ich bin Gründer und Geschäftsführer der INtem® Unternehmensgruppe sowie Ansprechpartner für bundesweite und internationale Qualifizierungsprojekte im Vertrieb. Seit über 20 Jahren bin ich erfolgreich als Verkaufstrainer und Verkaufstrainer-Ausbilder tätig. Daher bin ich Ihr Ansprechpartner für die messbare und nachhaltige Umsetzung von Weiterbildungsmaßnahmen.

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